warning icon

Wir sprechen die Giraffen- und Wolfssprache!

Bei der Umsetzung des Projekts der gewaltfreien Kommunikation, auch bekannt als "Giraffenprojekt", arbeiten wir mit dem Lehrwerk von Evelyn und Sven Schöllmann (Verlag an der Ruhr). Das Konzept selbst wurde von dem amerikanischen Psychologen Marshall B. Rosenberg entwickelt.
Bei dem Projekt, so wie wir es im Schulalltag umsetzen, geht es im Wesentlichen darum, dass die Kinder über die Identifikationsfiguren Wolf und Giraffe eine gewaltfreie Kommunikation erlernen und im Alltag anwenden und nutzen können. Die Fähigkeiten zur Empathie, Aufmerksamkeit und Wertschätzung bilden dafür die Grundlage.

Lernziele:

- Die Kinder lernen Begriffe zu Gefühlen und eignen sich so einen                 
  Wortschatz an, um eigene Gefühle und Bedürfnisse benennen zu 
  können
- Sie lernen eigene Gefühle und Bedürfnisse bei sich selbst und bei 
  anderen wahrzunehmen 
- Sie lernen Situationen möglichst neutral zu erfassen
- Sie lernen Bedürfnisse und Bitten klar zu formulieren

Das Projekt wird in Jahrgang 2 im Rahmen des Sachunterrichts und stundenweise auch im Sportunterricht umgesetzt und gemeinsam mit der Klassenlehrerin und der Sozialpädagogischen Fachkraft durchgeführt.



 

Theaterpädagogische Werkstatt "Mein Körper gehört mit"

Alle zwei Jahre kommt die „Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück“ in die Schule. Die 3. und 4. Klassen sehen das Theaterstück „Mein Körper gehört mir“. Thematisiert wird sexuelle Gewalt gegen Kinder. Die Mädchen und Jungen lernen durch das Theaterstück Verhaltensweisen, mit denen sie sich in schwierigen Situationen besser schützen können. Sie lernen, sich auf ihre Gefühle zu verlassen und bei Vertrauenspersonen Hilfe zu suchen. Und sie lernen „Nein!“ zu sagen, wenn ihre persönlichen Grenzen verletzt werden. „Nein!“ sagen ist oft nicht leicht. Dazu gehören Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. „Mein Körper gehört mir!“ stärkt Kinder darin, ihre Gefühle bewusst wahrzunehmen - und ihren Signalen zu folgen. Wir machen deutlich: Bei sexueller Gewalt trägt die Schuld immer der Täter, nie das Opfer!